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SPD Rheinbrohl.

Kunstrasenplatz auf dem Hofacker ? :

Fraktion

Der alte Hofacker ist total kaputt. Ein Gutachten hat das, was alle aktiven Fußballer in Rheinbrohl schon lange wissen, bestätigt. Somit ist es amtlich. Im Gemeinderat wird die Sanierung des Hofackers seit geraumer Zeit heftig diskutiert.

Im politschen Raum gibt es eigentlich keinen Streit darüber, dass ein neuer Fußballplatz für Rheinbrohl erforderlich ist. Aber welche Variante eines neuen Platzes wählt man aus? Egal welche Variante man ins Auge fasst, sie sind alle mit hohen Kosten verbunden. So wäre eine Renovierung als Tennenplatz ( Ascheplatz ) mit satten 300.000 € kassenwirksam. Eine Renovierung als Kunstrasenplatz wäre nochmals gute 200.000 € teurer. An diesen Mehrkosten scheinen sich die Geister zu scheiden.
Beide Summen sind brutto zu betrachten. Das heißt, dass beide Summen nach dem sogenannten "Goldenen Plan" als Zuschussantrag beim Kreis vorzulegen sind. Der Sportstättenbeirat beim Landkreis entscheidet über die Priorität aller vorliegenden Anträge aus dem Kreis Neuwied.
Die aktiven Fußballer favorisieren eindeutig die Ausbauvariante als Kunstrasen. Dieser hat klare Vorteile. Er ist rund um das Jahr bespielbar. Es gibt keine Spiel- oder Trainingsausfälle, weil der Platz unter Wasser stünde oder infolge Frost nicht nutzbar wäre. Für die Nutzer, sprich Spieler, ist der Kunstrasen auch deshalb so beliebt, weil er die Gelenke schont und die üblichen Verletzungen durch Schürfwunden der Vergangenheit angehören. Außerdem ist der Platz leiser als ein Tennenplatz.
Bleibt die Frage nach der Finanzierung. Im Gemeinderat gab es eine einstimmige Abstimmung zur Renovierung des Hofackers. Jetzt gibt es, auch innerhalb der SPD-Fraktion, kritische Töne, die die Mehrkosten in Frage stellen, zu hören. Der FV Rheinbrohl ist gefordert, sich einzubringen. Kann der FV durch Eigenleistung und/oder Sponsoring helfen diese Kosten zu schultern? Auf diese Fragen hat es im Gemeinderat noch keine Antworten gegeben. Die Anhänger des Fußballs sind sich einig, dass der Bau eines neuen Fußballplatzes einen sportlicher Rückschritt darstellt. Im Kreis Neuwied sind in den letzten fünf Jahren nur noch Kunstrasenplätze entstanden. Leider waren dort auch die finanziellen Grundlagen besser bestellt, als dies in Rheinbrohl der Fall ist. Es bleibt zu hoffen, dass sich der FV in dieser Frage kreativ bewegt, damit er kritische Stimmen in den Entscheidungsgremien überzeugen kann!!!

Hans-Peter Job
Fraktionsvorsitzender

 

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